02.02.2012:
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Ich bin drei mal in Berlin gewesen. Die Stadt fasziniert mich vor allem wegen seiner jüngeren Geschichte. Hauptstadt von zwei totalitären Regimen und jetzt von unserer freien und demokratischen Bundesrepublik. Die Zeit als eine geteilte Stadt und der Aufbau und Fall der Mauer sind für mich immer interessant. Ich habe die meisten wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht: Brandenburger Tor, Schloss Charlottenburg, Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, KaDeWe, der Museumsinsel, und viel mehr. Ich werde die Hauptstadt sicher wieder besuchen.
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26.12.2011:
In Berlin war ich zuletzt öfter beruflich, aber das ist keine wirkliche Erinnerung. Als Kind bin ich mit meinen Eltern, Onkel und Tante mit dem Bur nach Berlin gefahren.
Das war zu der Zeit, als es noch das geteilte Deutschland gab und wir von Hamburg aus via Reisebus über die Transitstrecke nach Berlin einen Ausflug gemacht haben. Damals war ich noch ein Junge vom Dorf und die große Stadt mit dem Bären war für mich ein besonderer Ort. Das Kaufhaus des Westens stand auf dem Besichtigungsplan. Natürlich auch der Hohle Zahn, wie die Berliner die Gedächtniskirche nennen. Das Brandenburger Tor war nur aus einer Entfernung zu sehen. Alles schöne Erinnerungen.
12.9.2011:
Bei meinem ersten Besuch in Berlin im Jahre 1981 konnte ich das Brandenburger Tor von
der Westseite nur über die Mauer sehen und von der Ostseite durfte ich nicht mal in die
Nähe des Tors.
Kurze Zeit nach dem Fall der Mauer bin ich sogar mit dem PKW durch das Brandenburger Tor
gefahren (bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt durfte).
11.9.2011:
In Berlin waren wir in März zum Blue Man Group Show (Bild auf der Treppe zur Schow) und den Tag danach haben wir uns noch Berlin angeschaut. Wir haben unter anderem auch die Punkte angeschaut, die auf dem 6 Satz abgebildet sind. Es freut mich, dass ich die jetzt auch als Tourentaler bekommen kann.Eine lustige Geschichte zu der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche haben wir erlebt. Wir haben eine Karte gehabt, nach welcher wir unsere Punkte gesucht haben, die wir uns anschauen wollten. An dieser Kirche sind wir immer wieder vorbei gegangen, hin und zurück, vorn und hinten und wir haben sie nicht gesehen. Also wir dachten schon sie ist weg oder falsch eingezeichnet. Dann haben wir in einem Kios gefragt wo denn diese Kirche ist und die Verkäuferin sagte, sie stehen genau davor. Nun weil sie gerade eingehüllt wurde, sind wir wie blind daran vorbei gegangen.
23.7.2011:
Berlin besuchte ich zum ersten Mal nach der Grenzöffnung im Frühjahr 1990. Damals beschränkte sich der Besuch noch zum größten Teil auf den Westen der Stadt, so dass wir das KaDeWe besuchten und die unweit stehende Gedächtsniskirche, die für uns damals das Wahrzeichen der Stadt war.
Das Brandenburger Tor war noch durch „die Mauer“ abgeschirmt. Wir sind dann nur einmal über den noch vorhandenen Checkpoint „Charlie“ nach „Ostberlin“ hineingefahren und hatten „nur“ noch eine Passkontrolle von „kühlen“ Grenzbeamten über uns ergehen zu lassen. Wenigstens waren wir dafür einmal schon „Unter den Linden“ gewesen und sahen auch noch den „Palast der Republik“, bevor er später abgerissen wurde.
Ich bin dann bis 1998 nicht mehr nach Berlin gekommen. Ich lernte einen deutschstämmigen Amerikaner kennen, der bis Ende der 60er Jahre in Berlin Spandau gelebt hatte und nach Michigan ausgewandert war. Jedes Jahr besuchte er seine noch dort lebende Mutter und ich holte ihn und seine Frau dann jedes Jahr dort ab, um eine Woche bei uns zu verbringen.
Die Anfahrt nach Berlin war immer sehr schön. Kurz vor der Abfahrt Schulzendorf wurde man schon von einer sitzenden Bärenstatue begrüßt. Nachdem man durch Tegel gefahren war, führte der Weg am Tegeler See vorbei, bis man dann nach einiger Zeit zum Nonnendamm kam. Dann schloss sich die Straße „Am Juliusturm“ an, die seinen
Namen von einem Wehrturm der Zitadelle Spandau erhielt, eine sehenswerte Anlage. In meinem Freund hatte ich einen kundigen Fremdenführer, da er dort seine Kindheit verbracht hat.
Mit ihm bin ich eigentlich jedes Jahr in das Zentrum gefahren. Vorbei am Charlottenburger Schloss kamen wir das auf die Straße des 17. Juni. Wenn man dann auf den Großen Stern mit der Siegessäule zufuhr, fühlte man, jetzt ist man in Berlin. Das am Ende der Straße stehende Brandenburger Tor habe ich seitdem verhüllt und eingerüstet gesehen. Anfangs konnte man auch noch mit dem Auto durch die Säulen fahren, bis die Durchfahrt dann für die Öffentlichkeit gesperrt wurde und ein Fußgängerbereich entstand. Nun muss man zwangsläufig das Tor umfahren und der Weg führt nun zwischen der US-Botschaft und dem Holocaust-Denkmal in den „Osten“ der Stadt. Von dort war es dann nicht mehr weit zur Friedrichstraße, wo der Jagdausrüster „Frankonia“ noch heute eine Filiale betreibt, wo ich als Jäger immer gern vorbeigeschaut habe. Eine Filiale des Jagdausrüsters „Kettner“ war damals Alexanderplatz beheimatet. Nach einem Besuch dort, überwand ich mich zum ersten Mal, trotz Höhenangst, mit dem Fahrstuhl auf den „Alex“
zu fahren. Ein grandioser Ausblick über die Stadt und das Regierungsviertel, obwohl die mahlenden Geräusche, der sich drehenden Kugel, in mir ein inneres Unwohlsein aufkommen ließen.
Nachdem die Mutter meines Freundes verstorben war, endeten meine jährlichen Berlinbesuche.
Vor zwei Jahren war ich für zwei Tage in Berlin. Eine Gang durch die Berliner Reichstagkuppel stand ebenso auf dem Programm, wie der Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor und dem Hotel „Adlon“.
Die Museumsinsel habe wir zwar besucht, es war bereits dunkel und die beleuchteten Ausflugsschiffe auf der Spree machten einen besonderen Flair aus. Ich muss jedoch gestehen, dass wir nicht einmal das Pergamonmuseum besucht haben. Bei jedem Besuch in Berlin konnten wir feststellen, dass der Bereich Berlin Mitte immer eine Baustelle ist.